Eröffnung Johannes-Lau-Hof
Ein doppelter Anlass und ein besonderes Jubiläum
Die Heimkehr feiert mit zahlreichen Gästen 100 Jahre Grabbestraße sowie ihr neues Bauvorhaben
Am 12. Juni 2010 wurde kräftig gefeiert, denn Hannovers große Wohnungsgenossenschaft - die Heimkehr - feierte ein Jubiläum und stellte ihr neues Umbauprojekt vor. Ein hundertjähriges Jubiläum hatten die beiden Häuser in der Grabbestraße 22-26 im Stadtteil Vahrenwald zu vermelden, und dieses in direkter Nähe eines Umbauprojektes der besonderen Art. Vor der Kulisse des ambitionierten Bauprojektes des Johannes-Lau-Hofs fanden sich neben den Vorstandsmitgliedern der Heimkehr, Rüdiger Scharnweber und Sven Scriba, auch der Vorsitzende des Aufsichtsrates der Wohnungsgenossenschaft, Rainer Bernt, sowie der Direktor des Verbandes der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in Niedersachen und Bremen, Bernd Meyer,
und natürlich der Bürgermeister der Stadt Hannover, Bernd Strauch, ein, um mit passenden Worten diesen Ehrentag der Heimkehr zu begehen. Strauch, der die Verdienste der Heimkehr für die Stadt Hannover nochmals besonders hervorhob, lobte das Genossenschaftswesen als die stabilste Alternative, um Kinder in einem ansprechendem Wohnumfeld groß werden zu lassen. Auch Bernd Meyer unterstrich in seiner Rede, dass die Heimkehr ein unverzichtbarer Bestandteil des sozialen Wohnens in Hannover sei und die Genossenschaft mit ihren Projekten nicht nur dem Klimaschutz, sondern auch der Demographie in Deutschland Rechnung trage.
Sven Scriba äußerte sich durchgehend positiv über den Verlauf der Bauarbeiten. Immerhin sei dank der engen Zusammenarbeit mit den Firmen Wallbrecht und Muntebau der neunwöchige winterbedingte Zeitverlust auf nur einen Monat Rückstand eingeholt worden.Die Kooperation mit den beiden Firmen symbolisiert ebenfalls die Geschäftspolitik der Heimkehr, denn hier vertritt man den Standpunkt, dass Fördergelder, die aus Hannover kommen, letztendlich auch in der Landeshauptstadt und somit in der lokalen Wirtschaft verbleiben sollen.
Für die Besucher gab es an diesem Tag einiges zu sehen und zu erleben, denn neben der umfangreichen gastronomischen Versorgung der Arena Service GmbH konnte der kurz vor der Fertigstellung stehende Johannes-Lau-Hof besichtigt werden. Über ein vorgelagertes Treppenhaus, welches Barrierefreiheit im gesamten Haus bis hin zu den Kellerräumen ermöglicht, ging es für alle Interessierten in zwei Musterwohnungen, welche eindrucksvoll modernste energetische Haustechnik sichtbar machen. Die hocheffiziente Heizungsanlage des Hauses wird durch Solarenergie unterstützt, und die Dämmung der Wände nach neuesten Standards lassen das ganze Haus in Sachen Energieausstoß bzw. Klimaschutz zu einem echten Bau der Zukunft werden.
Rund um das bauliche Flaggschiff der Heimkehr gab es beste Unterhaltung mit Bühne und Musik, und selbst der angrenzende Kindergarten hatte ausnahmsweise samstags seine Pforten geöffnet. Die Leiterin des AWO-Kindergartens, Roswitha Both, erklärte ebenfalls, wie zufrieden sie als Mieter der Heimkehr seien und dass diese schon häufig mit Spenden für Spielzeug und Einrichtung ausgeholfen habe. Ein Engagement, das die Heimkehr auch bei der Unterstützung von Schulen zeigt. So finanziert sie an der Grundschule Meterstraße zwei Schülern das Mittagessen. Ein gelungener Ehrentag ganz im Zeichen des sozialen Wohnungsbaus und natürlich der Heimkehr, die hunderte von Interessierten nach Vahrenwald lockte und mit ihrem Projekt Johannes-Lau-Hof beispielhaft für Zukunftsorientierung steht.
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