Nächster Serien-Teil: Mittelfeld im Porträt

2. Februar 2018
Aufmacher_Stadtteilportrait_Mittelfeld

Die Heimkehr ist mit über 115 Jahren nicht nur eine der ältesten, sondern darüber hinaus auch eine der größten Wohnungsgenossenschaften in ganz Hannover. Rund 10.000 Mitglieder und zirka 4.700 Wohnungen unterstreichen das eindrucksvoll.

Klar ist vor diesem Hintergrund aber auch, dass die Vielzahl an Mietern attraktiven, modernen und finanzierbaren Wohnraum benötigen. Aus diesem Grund verfügt die Heimkehr mittlerweile in nahezu allen Stadtteilen Hannovers über eigene Gebäude.

Einer dieser Stadtteile ist Mittelfeld ganz im Süden Hannovers. Mittelfeld besitzt rund 8.650 Einwohner und gehört zum Stadtbezirk Döhren-Wülfel. Feststeht: Die Verkehrsanbindung ist in Mittelfeld absolut perfekt, da der Messeschnellweg den Stadtteil durchkreuzt und es nicht zuletzt aufgrund des Messegeländes im Süden ideale Voraussetzungen für den öffentlichen Nahverkehr gibt.

Früher haftete Mittelfeld der Ruf an, grau und trist zu sein. Doch die Zeiten haben sich geändert. Wer sich die Mühe macht und dem Stadtteil einen Besuch abstattet, der wird positiv überrascht sein, denn: Mittelfeld ist bunt, vielfältig, abwechslungsreich – und hat einiges zu bieten.

Gegründet wurde der Stadtteil Mittelfeld in den 1950er-Jahren. In der Zeit davor befanden sich hier vor allen Dingen landwirtschaftliche Flächen, die gelegentlich auch zu militärischen Zwecken genutzt wurden. Nach dem Zweiten Weltkrieg benötigten die Menschen durch Flucht, Vertreibung und Zerstörung Wohnraum. Aus diesem Grund entstand der Stadtteil Mittelfeld, um den Vertriebenen eine neue Heimat zu geben.

Der zentrale Ort der Begegnung, der Marktplatz, den es auch heute noch gibt, ist der Rübezahlplatz mit dem gleichnamigen Brunnen, auf dem 1955 der erste Markttag abgehalten wurde. Besonders geschäftig geht es heutzutage in Mittelfeld zur Karnevalszeit zu, denn: Weit über die Grenzen des Stadtteils und sogar der Stadt Hannover ist die Karnevalsgemeinschaft Eugenesen Alaaf Hannover-Mittelfeld von 1962 bekannt.

Detaillierte Informationen gibt es für alle Interessierten hier.

 

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